Name der Stadt Zwickau

Aus Zwicki
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Herkunft und Bedeutung

Der Name „Zwickau“ ist wohl altsorbischer Herkunft („Cvikov-“ bzw. „Svikov-“) und „am ehesten von einem Wort gebildet, das lautnachahmend eine Umwelterscheinung bzw. einen Naturlaut, etwa den hellen Klang eines Gewässers, Vogelstimmen o.ä., wiedergibt.“ (Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen, 2001). Im 12. Jahrhundert verschob sich die vorrangige Bedeutung von der Gebietsbezeichnung hin zur Ortsbezeichnung.[1] Bis heute kann aber mit „Zwickau“ auch die Umgebung mitgemeint sein; bspw. beziehen sich „Nachrichten aus Zwickau“ auf unterschiedlichen Portalen auf den gleichnamigen Landkreis.[2] Dessen historische Vorläufer hießen auch oft wie die Stadt, siehe unten. Schließlich reichte ihr Einfluss „weit über die Stadtmauern hinaus.“[3]

Frühe Schreibweisen

Seit wahrscheinlich dem 10. Jahrhundert wurde der Name in den deutschen Sprachgebrauch übernommen.[1] Als das Jahr der urkundlichen Ersterwähnung gilt 1118. Hintergrund war die Stiftung der damaligen Marienkirche (heutige Moritzkirche) von der Gräfin Bertha von Groitzsch „in territorio eius Zcwickaw“ (dt: auf ihrem Herrschaftsgebiet Zwickau).[4] Grundlage dieses Nachweises ist eine Kopie der Originalurkunde von 1598. Allgemein wurden oft bei Abschriften Schreibweisen angepasst (Postgraphien).[5] Der Vergleich mit anderen schriftlichen Quellen legt nahe, dass auch in dieser Kopie nicht die Originalschreibweise übernommen wurde.[1] Im Zuge der Stiftung des Klosters Posa bei Zeitz 1112 ist eine Kopie aus dem 14. Jahrhundert einer Urkunde von 1121 erhalten, in der „Zwicowe“ erwähnt wird.[6] Das Ereignis liegt zwar vor 1118, aber die schriftliche Überlieferung danach.

Handlung Urkunde Kopie Schreibweise
1. Mai 1118 1598 Zcwickaw [4][1]
1112 9. November 1121 14. Jh. Zwicowe [6][1]
? (nach 24.9.) 1145 ? [7]
29. Mai 1151 14. Jh. Zwickowe [8][1]
8. Juni 1151 14. Jh. [9][1]
29. Dezember 1152 14. Jh. Zwikowe [10][1]
? 13. Februar 1160 ? [11]
7. Mai 1171 [12][1]
? 8. Dezember 1192 ? Zwicowe [13]
1206 Zvvickovve [1]
14. Mai 1212 17. Jh. Zwicowe [14][1]
? 30. Oktober 1256 ? Zwikowe [15]
? Februar 1266 Zvickowe [16]
? 30. Mai 1267 ? Zwickowe [17]
1273 [1]
1292 Czwickaw [18][19]
? (vor 4.5.1296) ? Zwikau [20]
1298 ? [19]
1331 Zwyckowe [21]
1350 Zcwickow [1]
1367 Zwickaw,
Czwickaw
[1]
1436 ? Czwigkaw [22]
1446 ? Czwigkau [23]
? 1461 ? Czwigkaw [24]
1473 ? ? Zcwickaw [25]
1498 ? Zcwickau [26]
1530 Zwickau [1]

In der ausklappbaren Tabelle sind darüber hinaus verschiedene belegbare Schreibweisen zusammengetragen. Eine solche Übersicht ist punktuell und kann keine Vollständigkeit beanspruchen. Die erste Spalte bezieht sich auf das Ereignis, die zweite auf die Originalurkunde, die dritte auf das Jahr der Kopie. Fragezeichen verweisen auf unabgeschlossene Recherchen. Stimmen die Angaben unterschiedlicher Spalten überein, also bei zeitgleicher Ereignis und Beurkundung oder wenn die Schreibweise der Orignalurkunde sichergestellt ist, sind diese verbunden. Allgemein verbreitete Angaben, die quellenkritisch gesehen werden, sind durchgestrichen aufgeführt.

Umdeutungen

Angeblich wäre die Stadt für Kaiser Heinrich I. wesentlich kleiner gewesen als erwartet bzw. „verzwickt“, sodass er den heutigen Namen geprägt haben soll: Er wollte

„seine newe Stadt vnnd Festung auff dem Schwanfeld sehen/ ob sie auch dermassen einen Fortgang hette wie Er es bestellet. Nach dem er aber befundè daßsie viel kleiner gebawet/ als er angegeben vnd befohlen/hat Er in Sachsen sprach gesagt: Sie hebben die Stadt verzwickt/ Cygnaw [siehe unten] / Cygnaw / du bist gar sehr verzwickt / du magst wol Zwickaw heißen.Dannen ist es in brauch kommen/das man bis anhero die Stadt Zwickaw genandt / vnd nicht Cygnaw oder Schwanfeld/welchen Nahmen sie bis auff heutigē Tag behelt.“ (Lorenz Wilhelm: Descriptio Urbis Cycneæ, 1633)[27]
„Nun hastu Zwickaw recht den Namen mit der that /
Weil man dich rings vmbher / so sehr verzwicket hat.
Der Keyser Heinrich / der den Namen dir gegeben /
Hat solchen warlich nicht damal getroffen eben /
Als du ihm hast gedaucht zuklein sein auffgebawt /
Jetzunder bistu klein / daß einem darfür graut.
[…]“ (Wolfgang Ferber: Das verzwickte Zwickaw, 1633)[28]

Zwickau war kleiner geworden, weil 1632, im Zuge des Dreißigjährigen Krieges, viele Gebäude zerstört und beschädigt wurden sowie einige Menschen gestorben waren.[29] Angesichts weiterer Besatzungen und der Pestwelle von 1633 setzte Ferber die Dichtung 1642 fort: Der berupffte Schwan / Oder Andere Theil von Verzwickten Zwickaw.[30]

Bei kritischer Betrachtung von lokalen Zuständen wird auch noch im 21. Jahrhundert ausgerufen: „Verzwickt und zugenäht!“[31] Mit dem Ziel solchen Frust entgegenzuwirken fragt die lokale Stadtverwaltung seit 2015: Wo zwickt’s?[32] Unabhängig davon, wie gut diese Feedbackschleife wirkt, wird wohl noch weiterhin auf so manchen „Zwick“ ein „Au!“ folgen.[33]

Nach Zwickauer militärischer Unterstützung von Kaiser Heinrich III. gegen die Böhmen, soll dieser den Bürgern zugestanden haben, Zwickelbärte (veralteter: Zwickbärte[34]) tragen zu dürfen, woraus sich dann der Stadtname ableiten würde[35] – oder der Bartname von dem der Stadt. Für ein namensgebendes Schloss „Zwacker“ auf einem „Zwackerberge“ gibt es genau einen Hinweis, der nicht bestätigt werden kann.[36]

Lateinische Namen

Zwiccavia[37][38] (auch „Zviccavia“[39], „Zvikavia“[40], „Cz[u]ickavia“[41][42], „Zuiccavia“[43] oder „Zvvicca“[44]) ist eine Umformung aus dem Deutschen in das Latein (Latinisierung). So trug das Zwickauer Stadtrechtsbuch von 1348 den Titel „Codex statutorum Zviccaviensium“[39] und die Stadtrechtsreform ab 1539 den Titel „Statua Zwiccaviensium“[38].

Anfang des 16. Jahrhunderts etablierte Erasmus Stella einen anderen lateinischen Namen: Nach der auf seinen Fälschungen basierenden Cygnea-Legende wäre der eigentliche Name Cygnea (auch „Cycnea“[43], „Cycneæ“[27], „Cycneum“[43], „Cygnau“[42], „Cygnavia“[43], „Cygnaw“[27] oder „Cygné“[43]) – abgeleitet von dem angeblichen Stadtgründer Cygnus (von lateinisch „cycnus“, Schwan), einem Nachfahre von Herkules aus der antiken Mythologie. Die Chroniken von Lorenz Wilhelm (Descriptio Urbis Cycneæ, 1633) und Tobias Schmidt (Chronica Cygnea, 1656) sind entsprechend betitelt. Noch 1660 wurde dieser lateinische Name auf einem Blatt verwendet – ohne den eigentlichen zu nennen. Cygnea ist seit 2003 auch der Name der Schriftenreihe des Stadtarchivs Zwickau.[45]

Der Name Cibica soll auf die die Kimbern („Cimbrica“) zurückgehen, was wissenschaftlich auch nicht haltbar ist. Diese wohl ebenfalls auf Stella zurückgehende Legende stand stets im Widerspruch zur Cygnea-Legende. Zur möglichen Auflösung gab es dabei die Theorie, dass die Kimbern die Stadt erst nach dem Tod Schwanhildis, der letzten Nachfahrin von Cygnus, neu gegründet hätten.[46]

Moderne Varianten

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Variation Nebensilbe
Kürzung Schwächung Standard Dehnung Spaltung
Standard („ck“) Zwi[c]k Zwicke Zwickau Zwicka-u
Binnendt. Kons.-schw. [Ruß-]Zwigge Zwiggau

Moderne Varianten gehen v. a. auf zwei Methoden zurück: „ck“ zu „gg“ (Binnendeutsche Konsonantenschwächung) und Variation der Nebensilbe „-au“, siehe Tabelle.

„Wie die Abschwächung der Endungen im Mhd. und die Dehnung der Kürzen im Nhd., so lässt sich ganz besonders die ausserordentlich starke Einbusse, welche in den Mundarten die Biegungs- und Bildungs- silben erlitten haben, als eine Wirkung des Wortaccents erklären, der sich mehr und mehr auf die Wurzelsilben verlegte.
Dem Zuge nach Bequemlichkeit folgend, begnügte man sich damit, gewissermassen nur das sinnliche, das Bedeutungselement eines Wortes genauer auszusprechen, das logische oder Beziehungselement aber nur anzudeuten, und infolge dessen legte man den Hauptton in solcher Stärke auf die Stammsilbe, dass für die Endungen oft kaum noch ein Rest von Betonung blieb.“ https://archive.org/details/bub_gb_wM89AAAAYAAJ/page/n33/mode/2up

Zwigge [dswig​ə][1] (auch „Zwicke“) ist eine Namensvariante im regionalen Dialekt. Die Stadt soll bereits 1464 als „Czwigke“ und 1521 als „Zwicke“ bezeichnet worden sein[47].Christian Adler: Zwickauer Seiten. Eine Liebeserklärung an Sachsens schöne Schwanenstadt. Hohenheim-Verlag, Stuttgart/Leipzig 2011, S. 219

gg binnendt.


Kobolde Christian Adler: Zwickauer Seiten. Eine Liebeserklärung an Sachsens schöne Schwanenstadt. Hohenheim-Verlag, Stuttgart/Leipzig 2011, S. 214 und Christian Adler: Zwickau. Der Stadtführer. Chemnitzer Verlag, Chemnitz 2017, S. 161., Frau Holle


Bis zur Zeit des DDR-Zusammenbruchs und des BRD-Beitritts war die Stadt als Ruß-Zwigge[51] (auch „Rußzwigge“[52] oder „Rußzwicke“[53]) bekannt. Hintergrund war, dass Zwickau durch Kohleindustrie, vor allem dem VEB Steinkohlenkokereien „August Bebel“, stark verrußt war: „Da durfte man die Wäsche nicht auf die Leine hängen, sonst wurde sie schwarz“, erinnerte sich Jörg Schade anlässlich eines FSV-Heimspiels Anfang Februar 2020. Bei diesem choreografierten die lokalen Ultras Red Kaos zum Thema.[54][55]

In den Liedern Das Zwickau gewann von der ungarischen Ultras Band[56] und Zwickau von All my Secrets wird jeweils der Doppellaut (Diphthong) in die beiden einfachen Vokale (Monophthongs) gespalten: „Zwi-cka-u“. Zwickau (Lied von All my Secrets)[2] auf YouTube (Datenschutzmodus) https://www.youtube.com/watch?v=-Xi3dktebuc Diphthong


https://www.erzgebirgszweigverein-zwickau.de/der/persoenlichkeiten

Gleichnamiges und Namensgebung

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Christian Adler: Zwickauer Seiten. Eine Liebeserklärung an Sachsens schöne Schwanenstadt. Hohenheim-Verlag, Stuttgart/Leipzig 2011, S. 34fff i. S. https://de.wikisource.org/wiki/Friedr._K%C3%A4stner_in_Oberhohndorf_bei_Zwickau_i._S.,_Porzellanfabrik https://www.ebay.de/itm/384729244457?mkevt=1&mkcid=1&customid=&toolid=10050

i. Sa https://www.ebay.de/itm/363958957735?mkevt=1&mkcid=1&customid=&toolid=10050 https://www.ebay.de/itm/385094198510?mkevt=1&mkcid=1&customid=&toolid=10050 https://www.ebay.de/itm/384268700317?mkevt=1&mkcid=1&customid=&toolid=10050 https://web.archive.org/web/20220918131937/https://www.ebay.de/itm/384268700317?mkevt=1&mkcid=1&customid=&toolid=10050 https://www.ebay.de/itm/354205092597?mkevt=1&mkcid=1&customid=&toolid=10050 https://www.ebay.de/itm/383996750964?mkevt=1&mkcid=1&customid=&toolid=10050

Sa. https://www.ebay.de/itm/385094200837?mkevt=1&mkcid=1&customid=&toolid=10050

(Sachs) Hbf

Verschiedene Fahrzeuge wurden auf den Name der Stadt getauft:

  • zu Wasser: Die MS Zwickau (später CT Berenica) war von 1962 an ein Binnenfrachtschiff. Ein anderes gleichnamiges Schiff war ein Hochseefrachter, der von 1969 bis 1988 Murmansk, Russland und 40 weitere Häfen in insgesamt 16 Ländern anfuhr und 1989 abgewrackt wurde.[57][58][59]
  • in der Luft: 1992 wurde ein Airbus A 320 der Lufthansa in der namensgebenden Stadt auf den Namen „Zwickau“ getauft. Im Zuge einer Übernahme durch die Tochtergesellschaft German- bzw. Eurowings mit Umlackierung 2014 änderte sich der Name. Da eine Patenschaft bei der Lufthansa dauerhaft gültig ist, war 2019 zu erwarten, dass im darauffolgenden Jahrzehnt der Stadtname auf ein anderes Flugzeug übertragen wird.[57][59]
  • auf der Schiene: Der damalige Oberbürgermeister Dietmar Vettermann (CDU) taufte daraufhin zwei Züge im lokalen Hauptbahnhof: am 15. Oktober 2003 einen Triebwagen der Vogtlandbahn vom Typ Desiro auf „Stadt Zwickau“ und am 31. Juli 2004 einen 205 Meter langen ICE 2 auf „Zwickau“, der bereits seit 1996 in Dienst gestellt war.[57][60][61]

2003 http://tram-info.de/wagenp/dresden.php https://www.tag24.de/nachrichten/blog-zwickautopia-europa-christian-adler-34575 https://www.dvb.de/de-de/die-dvb/technik/fahrzeuge/strassenbahn https://de.wikipedia.org/wiki/Gelenktriebwagen_NGT_D12DD http://www.tram2000.com/Dresden/start_dresden_fahrzeugpark_2801.htm

https://www.zwickau.de/media/downloads/image/01_buerger/amtsblatt/2003/2003_38.pdf


https://web.archive.org/web/20130721093721/http://zwickauer-seiten.de/ Tram DD


Zwickauer Hütte Zwickauer Damm

Hotel Zwickau

Wikipedia:Zwickau (Begriffsklärung) Enzyklop.

Gebietsgliederungen

Wortneuschöpfungen Verschiedene Namen beinhalten die charakteristische erste Silbe:

Kind: ZWIKS (Zwickauer Kindersportschule), Zwicker (Währung im Mini Zwickau)[62], Zwikkifaxx (Kinder- und Familienfest), Zwickelino, ZwiKi-Karte (Zwickauer Kinder-Karte)[63]

Kultur: Zwisy (Rapper), zwicCult (Kulturwebsite), Zwicki (regionales Wiki), Zwickistones, zwikkolör (Interkulturelles Fest). Zwickipedia, Reißzwicke

Zett

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Als Abkürzung ist das Z etabliert.

Beispielsweise ist dies das Autokennzeichen (mehr oder weniger).

Kultour Z., z-Labor RAP:Z-Towns Finest Music Oziris, Sativa: [2006] in Z waren fast Tausend Leute mit uns down. , Gib mir ein Z und du weißt es sieht nicht rosig aus.

AGZ, BfZ DAZ, GGZ, SVZ, SWZ, WHZ, ZEV, ZHC, ZWG

Andersherum Von Aachen bis Zwickau

Betitelungen

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Automobil- und Robert-Schumann-Stadt Robert Schumann https://www.designtagebuch.de/cd-manuals/Zwickau-CD-Handbuch.pdf „etwas sperrig“ https://www.deutschlandfunkkultur.de/die-automobil-und-robert-schumann-stadt-100.html https://www.designtagebuch.de/stadt-zwickau-erhaelt-neues-corporate-design/ https://www.schumann-portal.de/zwickau.html „Robert-Schumann-, Trabistadt / Setz’ dein Gesicht auf / Crystal Meth, Red Kaos / FSV Zwickau“ anschließend Diss https://www.zwickau.de/media/downloads/image/01_buerger/amtsblatt/2006/2006_02.pdf https://zdb-katalog.de/title.xhtml?idn=016126823&tab=1#1990-2008;DE-14;DE-101b;DE-101a;DE-24;DE-125&view=full NSDAP-OB https://www.zwickau.de/media/downloads/image/01_buerger/amtsblatt/2008/2008_16.pdf https://www.zwickau.de/media/downloads/image/01_buerger/amtsblatt/2008/2008_17.pdf Christian Adler: Zwickauer Seiten. Eine Liebeserklärung an Sachsens schöne Schwanenstadt. Hohenheim-Verlag, Stuttgart/Leipzig 2011, S. 12.

Reformationsstadt Europas

Schwanenstadt http://www.schwanenstadt-birmas.de/index.html https://www.buechermarx.com/Buecher+Buchtipps+Einzelansicht/Christian+Adler%3A+Zwickauer+Seiten/

Zwickau ist keine Goethestadt, denn hier war er nie.

Literatur

  • Tobias Schmidt: Chronica Cygnea, Zwickau 1656, S. 6–10 (online).
  • Johann Heinrich Zedler (Hrsg.): Grosses vollständiges Universal-Lexicon aller Wissenschafften und Künste. Bd. 64, Leipzig 1750, Sp. 1460 ff., hier: Sp. 1460–1463 (online).
  • Emil Herzog: Chronik der Kreisstadt Zwickau. Zückler, Zwickau 1839, Bd. 1, S. 51–62. (online).
  • Ernst Eichler, Hans Walther: Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen. Akademie Verlag, Berlin 2001, Bd. 2, S. 677–678 (online).
  • Christian Adler: Zwickauer Seiten. Eine Liebeserklärung an Sachsens schöne Schwanenstadt. Hohenheim-Verlag, Stuttgart/Leipzig 2011, S. 219–220.

Einzelnachweise

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 1,11 1,12 1,13 1,14 1,15 Ernst Eichler, Hans Walther: Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen. Akademie Verlag, Berlin 2001, Bd. 2, S. 677 f (online).
  2. MDR.de: Nachrichten aus Zwickau, abgerufen am 12. September 2022.
    Tag24: Aktuelle Nachrichten aus Zwickau, abgerufen am 12. September 2022.
  3. Jens Kunze: Die Stadtenwicklung bis ins späte Mittelalter. In: Kulturamt der Stadt Zwickau (Hrsg.): Chronik Zwickau. Sandstein Verlag, Dresden 2017, S. 44 ff., hier S. 62.
  4. 4,0 4,1 Kulturamt der Stadt Zwickau (Hrsg.): Chronik Zwickau. Sandstein Verlag, Dresden 2017, Bd. 1, S. 10f; Bd. 3, S. 12.
  5. Ernst Eichler, Hans Walther: Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen. Akademie Verlag, Berlin 2001, Bd. 1, S. XVI (online).
  6. 6,0 6,1 Historische Kommission für die Provinz Sachsen und führ Anhalt (Hrsg.): Urkundenbuch des Hochstifts Naumburg. Teil 1 (967–1207). Bearbeitet von Felix Rosenfeld., Selbstverlag der Historischen Kommission, Magdeburg 1925, Nr. 106, S. 105 f.
    Kultur- und Bildungsstätte Kloster Posa: Geschichte, abgerufen am 16. September 2022.
  7. Historische Kommission für die Provinz Sachsen und führ Anhalt (Hrsg.): Urkundenbuch des Hochstifts Naumburg. Teil 1 (967–1207). Bearbeitet von Felix Rosenfeld., Selbstverlag der Historischen Kommission, Magdeburg 1925, Nr. 175, S. 154.
  8. Historische Kommission für die Provinz Sachsen und führ Anhalt (Hrsg.): Urkundenbuch des Hochstifts Naumburg. Teil 1 (967–1207). Bearbeitet von Felix Rosenfeld., Selbstverlag der Historischen Kommission, Magdeburg 1925, Nr. 191, S. 173.
  9. Historische Kommission für die Provinz Sachsen und führ Anhalt (Hrsg.): Urkundenbuch des Hochstifts Naumburg. Teil 1 (967–1207). Bearbeitet von Felix Rosenfeld., Selbstverlag der Historischen Kommission, Magdeburg 1925, Nr. 192, S. 175 f.
  10. Historische Kommission für die Provinz Sachsen und führ Anhalt (Hrsg.): Urkundenbuch des Hochstifts Naumburg. Teil 1 (967–1207). Bearbeitet von Felix Rosenfeld., Selbstverlag der Historischen Kommission, Magdeburg 1925, Nr. 212, S. 190.
  11. Historische Kommission für die Provinz Sachsen und führ Anhalt (Hrsg.): Urkundenbuch des Hochstifts Naumburg. Teil 1 (967–1207). Bearbeitet von Felix Rosenfeld., Selbstverlag der Historischen Kommission, Magdeburg 1925, Nr. 238, S. 220 f.
  12. Historische Kommission für die Provinz Sachsen und führ Anhalt (Hrsg.): Urkundenbuch des Hochstifts Naumburg. Teil 1 (967–1207). Bearbeitet von Felix Rosenfeld., Selbstverlag der Historischen Kommission, Magdeburg 1925, Nr. 281, S. 266 f.
  13. Historische Kommission für die Provinz Sachsen und führ Anhalt (Hrsg.): Urkundenbuch des Hochstifts Naumburg. Teil 1 (967–1207). Bearbeitet von Felix Rosenfeld., Selbstverlag der Historischen Kommission, Magdeburg 1925, Nr. 377, S. 341.
  14. Hans K. Schulze (Hrsg.): Urkundenbuch des Hochstifts Naumburg. Teil 2 (1207–1304). Böhlau Verlag, Köln, Weimar, Wien 2000, Nr. 8, S. 9.
  15. Hans K. Schulze (Hrsg.): Urkundenbuch des Hochstifts Naumburg. Teil 2 (1207–1304). Böhlau Verlag, Köln, Weimar, Wien 2000, Nr. 285, S. 307 f.
  16. Stadtarchiv Altenburg, Urkunde 1266 Februar 12, 2. Zitiert nach: Hans K. Schulze (Hrsg.): Urkundenbuch des Hochstifts Naumburg. Teil 2 (1207–1304). Böhlau Verlag, Köln, Weimar, Wien 2000, Nr. 341, S. 371 f.
  17. Hans K. Schulze (Hrsg.): Urkundenbuch des Hochstifts Naumburg. Teil 2 (1207–1304). Böhlau Verlag, Köln, Weimar, Wien 2000, Nr. 354, S. 381.
  18. Kultour Z.: Stadtrundgang/Sehenswürdigkeiten/Schloss Osterstein, abgerufen am 16. September 2022.
  19. 19,0 19,1 Norbert Oelsner: Schloss Osterstein in Zwickau – Ein baugeschichtlicher Überblick. In: Ingolf Gräßler (Hrsg.): Burgenforschung aus Sachsen 24 (2011), Beier & Beran, Langenweißbach 2012, S. 13: „Die angeblichen Nennungen in Urkunden von 1292 und 1298 erscheinen quellenkritisch fragwürdig“.
  20. Hans K. Schulze (Hrsg.): Urkundenbuch des Hochstifts Naumburg. Teil 2 (1207–1304). Böhlau Verlag, Köln, Weimar, Wien 2000, Nr. 732, S. 763.
  21. Daniel Jakob: Archäologische Funde und Erkenntnisse zur Frühgeschichte und Stadtentstehung Zwickaus. In: Kulturamt der Stadt Zwickau (Hrsg.): Chronik Zwickau. Sandstein Verlag, Dresden 2017, Bd. 1, S. 14 ff., hier S. 24.
  22. SächsHStAD, 10005 Hof- und Zentralverwaltung (Wittenberger Archiv), Loc. 4334/10. Zitiert nach: Jens Kunze: Die Stadt Zwickau vom 13. bis zum 15. Jahrhundert. In: Kulturamt der Stadt Zwickau (Hrsg.): Chronik Zwickau. Sandstein Verlag, Dresden 2017, Bd. 1, S. 44 ff., hier S. 60.
  23. Hermann Löscher: Vom Bergareal im sächsischen Erzgebirge. In: Bergbau und Bergrecht. Beiträge zur Geschichte des Bergbaus. Zum 80. Geburtstag von Walther Weigelt (Freiberger Forschungshefte D/22), Berlin 1957, S. 122–156. Quelle: SächsHStAD, Kopialb. 43, fol. 53v. Zitiert nach: Jens Kunze: Die Stadt Zwickau vom 13. bis zum 15. Jahrhundert. In: Kulturamt der Stadt Zwickau (Hrsg.): Chronik Zwickau. Sandstein Verlag, Dresden 2017, Bd. 1, S. 44 ff., hier S. 65.
  24. Zwickauer Stadtbuch 1375–1481, Nr. 911 und 1047. Zitiert nach: Jens Kunze: Die Stadt Zwickau vom 13. bis zum 15. Jahrhundert. In: Kulturamt der Stadt Zwickau (Hrsg.): Chronik Zwickau. Sandstein Verlag, Dresden 2017, Bd. 1, S. 44 ff., hier S. 65.
  25. SächsHStAD, Loc. 7997/3, fol. 15v–16r. Zitiert nach: Jens Kunze: Die Stadt Zwickau vom 13. bis zum 15. Jahrhundert. In: Kulturamt der Stadt Zwickau (Hrsg.): Chronik Zwickau. Sandstein Verlag, Dresden 2017, Bd. 1, S. 44 ff., hier S. 61.
  26. Ratsschulbibliothek Zwickau: Historie, abgerufen am 5. November 2022.
  27. 27,0 27,1 27,2 Lorenz Wilhelm: Descriptio Urbis Cycneæ. Das ist Warhafftige und Eigendliche Beschreibung, der uhralten Stadt Zwickaw. Zwickaw 1633, S. 12 (online).
  28. Deutsche Digitale Bibliothek: Das verzwickte Zwickaw (Volltext unter „Objekt anzeigen“ verfügbar).
  29. Kulturamt der Stadt Zwickau (Hrsg.): Chronik Zwickau. Sandstein Verlag, Dresden 2017, Bd. 3, S. 56.
  30. Kulturamt der Stadt Zwickau (Hrsg.): Chronik Zwickau. Sandstein Verlag, Dresden 2017, Bd. 1, S. 143, 155; Bd 3, S. 57.
  31. Sven Frommhold: Gääääääähn! In: Freie Presse, Zwickauer Zeitung vom 28. Februar 2015, S. 14.
    Christian Adler: Zwickau. Der Stadtführer. Chemnitzer Verlag, Chemnitz 2017, S. 7.
    Johannes Pöhlandt: Super(lativ)-Stadt. In: Freie Presse, Zwickauer Zeitung vom 30. April 2022, S. 14.
  32. Stadt Zwickau: Wo ZWICKt’s?, abgerufen am 29. Juli 2022.
  33. Vgl. Christian Adler: Zwickauer Seiten. Eine Liebeserklärung an Sachsens schöne Schwanenstadt. Hohenheim-Verlag, Stuttgart/Leipzig 2011, S. 11: „Zwickau und die verzwickte PR in eigener Sache“. S. 179: „Ob zäh, zänkisch oder z(w)ickend – der Name ‚Zwick-au!‘ war […] Programm.“ S. 199: „Stachel im Fleisch der Gesellschaft: Zwickende Zwickauer damals und heute“.
  34. Zwickbart und Zwickelbart. In: Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1938), Bd. XVI (1954), Sp. 1111, Z. 3; Sp. 1114, Z. 36.
  35. Johann Georg Theodor Grässe: Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen. Band 2. Schönfeld, Dresden 1874, Seite 2. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Graesse_Sagenschatz_Sachsens_II_002.jpg&oldid=- (Version vom 1.8.2018)
  36. Tobias Schmidt: Chronica Cygnea, Zwickau 1656, S. 9 (online).
  37. ZWICCAVIA und Zwickau. In: Johann Heinrich Zedler (Hrsg.): Grosses vollständiges Universal-Lexicon aller Wissenschafften und Künste. Bd. 64, Leipzig 1750, Sp. 1459f (online).
  38. 38,0 38,1 Hildegard Berthold, Karl Hahn, Alfred Schultze: Die Zwickauer Stadtrechts-Reformation: 1539/69. Statuta Zwiccaviensium. Hirzel, Leipzig 1935 (online).
  39. 39,0 39,1 Stadtarchiv Zwickau: Das Stadtrechtsbuch abgerufen am 29. Juli 2022.
  40. Stadtarchiv Altenburg, Urkunde 1266 Februar 12, 2. Zitiert nach: Hans K. Schulze (Hrsg.): Urkundenbuch des Hochstifts Naumburg. Teil 2 (1207–1304). Böhlau Verlag, Köln, Weimar, Wien 2000, Nr. 341, S. 371 f.
  41. Paul Lange: Chronicon Citizense (handschriftlich 1516 abgeschlossen; Zeitzer Chronik, Schwerpunkt Bistum Zeitz ab 968). Gedruckt in: Rerum Germanicarum Scriptores, Tom. I. 1726, S. 1116–1291, hier S. 1165 (online). Zitierweise nach Paul Lang (Bibliothekar) in der deutschsprachigen Wikipedia, abgerufen am 27. September 2022.
  42. 42,0 42,1 Tobias Schmidt: Chronica Cygnea, Zwickau 1656, S. 7 (online).
  43. 43,0 43,1 43,2 43,3 43,4 Zwickau. In: Johann Heinrich Zedler (Hrsg.): Grosses vollständiges Universal-Lexicon aller Wissenschafften und Künste. Bd. 64, Leipzig 1750, Sp. 1460 ff., hier Sp. 1460 (online).
  44. Paul Lange: Chronicon Citizense (handschriftlich 1516 abgeschlossen; Zeitzer Chronik, Schwerpunkt Bistum Zeitz ab 968). Gedruckt in: Rerum Germanicarum Scriptores, Tom. I. 1726, S. 1116–1291, hier S. 1163 (online). Zitierweise nach Paul Lang (Bibliothekar) in der deutschsprachigen Wikipedia, abgerufen am 27. September 2022.
  45. Angelika Winter: Zwickau und der Schwan. In: Cygnea. Schriftenreihe des Stadtarchivs Zwickau. Nr. 1, 2003, S. 8–20, hier S. 8–9 (online).
  46. Paul Lange: Chronicon Citizense (handschriftlich 1516 abgeschlossen; Zeitzer Chronik, Schwerpunkt Bistum Zeitz ab 968). Gedruckt in: Rerum Germanicarum Scriptores, Tom. I. 1726, S. 1116–1291, hier S. 1163–1165 (online). Zitierweise nach Paul Lang (Bibliothekar) in der deutschsprachigen Wikipedia, abgerufen am 27. September 2022. Zitiert nach: Joachim Schoenborn: Lebensgeschichte und Geschichtsschreibung des Erasmus Stella. Ein Beitrag zur Geschichte des gelehrten Fälschertums im 16. Jahrhundert. G. H. Nolte, Düsseldorf 1938, S. 44 und Tobias Schmidt: Chronica Cygnea, Zwickau 1656, S. 6 f (online).
  47. Zwickau. In: Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde: Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen. Abgerufen am 17. September 2022. Siehe dazu: Hinweise/Historische Ortsnamenformen
  48. MDR.de: Der "Goldfinger" aus Zwickau. Schauspieler Gert Fröbe und seine Heimat in Sachsen. Die Neffen Wieland und Eckehart Baumann erinnern sich, 2. Dezember 2021, abgerufen am 4. August 2022.
  49. cge: Monatlich 27 Millionen Klicks. In: Freie Presse, Zwickauer Zeitung vom 17. November 2012, S. 16.
  50. Kultplattform zwigge.de abgeschaltet – User schwelgen in Erinnerungen in: Radio Zwickau, 11. Oktober 2017, abgerufen am 31. Mai 2022.
  51. Stadt Zwickau: Aus Ruß-Zwigge in die Oase.
  52. Sara Thiel: Als Rußzwigge von der Zukunft träumte. In Freie Presse vom 13. November 2021 (online abgerufen am 29. Juli 2022).
  53. Christian Adler: Zwickau. Der Stadtführer. Chemnitzer Verlag, Chemnitz 2017, S. 7.
  54. Choreografie mit Rauch erinnerte an „Ruß-Zwigge“-Zeiten in: Faszination Fankurve, 4. Februar 2020, abgerufen am 29. Juli 2022.
  55. Michael Thiele: "Ruß-Zwigge" Aufwendige FSV-Choreo bringt selbst den Gegner zum Staunen in: Tag24 vom 6. Februar 2020, abgerufen am 29. Juli 2022.
  56. [1] auf YouTube (Datenschutzmodus)
  57. 57,0 57,1 57,2 Frank Dörfelt: „Zwickau“ – einst in der Luft, heute nur noch auf der Schiene. In: Freie Presse, Werdauer Zeitung vom 12. Februar 2019, S. 13.
  58. DDR-Binnenschiffahrt: Zwickau, abgerufen am 30. Juli 2022.
  59. 59,0 59,1 Christian Adler: Zwickau. Der Stadtführer. Chemnitzer Verlag, Chemnitz 2017, S. 185.
  60. Kulturamt der Stadt Zwickau (Hrsg.): Chronik Zwickau. Sandstein Verlag, Dresden 2017, Bd. 1, S. 202 f.
    https://www.zwickau.de/media/downloads/image/01_buerger/amtsblatt/2003/2003_37.pdf
    Siehe auch Liste benannter IC/ICE-Fahrzeuge in der deutschsprachigen Wikipedia (Tabellen „Ausklappen“).
  61. Christian Adler: Zwickau. Der Stadtführer. Chemnitzer Verlag, Chemnitz 2017, S. 184.
  62. Mini Zwickau: Mini Zwickau 2022, abgerufen am 31. Juli 2022.
  63. Stadt Zwickau: ZwiKi-Karte – Anmeldung Kindergarten/Kita und Pflegestellen, abgerufen am 2. September 2022.